Die Entstehung von natürlichem Mineralwasser

Mineralwasser entsteht aus
Regenwasser. Das Wasser
dringt in den Boden ein und
versickert. Auf seinem langen
Weg tief unter die Erde durch-
läuft es Gesteinsschichten,
die das Wasser reinigen und
filtern. Außerdem reichern sie
es mit wertvollen Inhaltsstoffen,
wie Mineralstoffe und Spuren-
elemente, an. Je nach Gesteins-
schicht geschieht dies in unter-
schiedlicher Konzentration und
Zusammensetzung.
Neben Magnesium aus Dolo-
mit geben Salzlager Natrium
ab, gipsreiche Gesteine sorgen
für Sulfat und kalkreiche Ge-
steine für Calcium und Hydro-
gencarbonat. Vor allem in
vulkanischen Gebieten reichert
sich das Wasser (H2O) zu-
sätzlich mit natürlichem Kohlen-
stoffdioxid (CO2) an, wodurch
Kohlensäure (H2CO3) entsteht.
Das Mineralwasser lagert in
vor
Verunreinigungen
geschützten
Wasservorkommen.
Von Region zu Region unterscheiden sich die Gesteinsschichten, die das Wasser durchläuft
und damit auch die Inhaltsstoffe, die es aufnimmt.
Mineralstoffe und Spurenelemente – Bausteine für das Wohlbefinden
Calcium (Ca2+) ist der Baustoff für Knochen und Zähne, wichtig für die Blutgerinnung, Herz-, Muskel- und Nervenfunktion.
Magnesium (Mg2+) steuert Stoffwechselvorgänge, ist beteiligt an Nerven- und Muskelfunktion.
Natrium (Na2+) reguliert den Flüssigkeits- und Säure-Basen-Haushalt, wichtig für Verdauung und Muskelfunktion.
Chlorid (CI-) ist beteiligt an der Regulation des Wasserhaushalts und fördert die Verdauung.
Von hoher Bedeutung sind auch:
Sulfat (SO42-) unterstützt die Darmtätigkeit, trägt zur Festigkeit von Haut und Haaren bei.
Hydrogencarbonat (HCO3-) reguliert den Säure-Basen-Haushalt.
Quelle: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)
www.mineralwasser.com
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